Sowohl Magento 2 als auch Shopify Plus vermarkten sich inzwischen direkt an B2B-Verkäufer, was die Wahl näher erscheinen lässt, als sie ist. Die richtige Antwort hängt weniger von der Markenpräferenz ab als davon, wie komplex deine Preislogik und dein Katalog tatsächlich sind — und wie viel vom Backoffice damit kommunizieren muss.
— Leitfaden
Magento vs. Shopify für B2B: welche Plattform skaliert wirklich?
Beide können heute einen B2B-Shop betreiben. Die echten Unterschiede zeigen sich in der Preislogik, der Katalogtiefe und dem, was du nach einem Jahr für Entwickler ausgibst.
Wo Shopify Plus gewinnt
Die B2B-Tools von Shopify decken Unternehmensprofile, Großhandelspreislisten und einfache gestaffelte Preise von Haus aus ab, mit Hosting, Sicherheit und Uptime, um die sich Shopify kümmert. Kombiniert mit einem großen App-Ökosystem bringt es einen B2B-Shop schneller online und mit einem kleineren internen Entwicklungsteam als Magento erfordert.
Für Kataloge, die einigermaßen standardisiert sind, und Preislogik, die zu „gestaffelt nach Kundengruppe“ passt, ist Shopify Plus meist die schnellere Wahl mit geringerem Aufwand.
Wo Magento 2 gewinnt
Magentos Stärke ist die Tiefe: verhandelte Preise pro Kunde oder pro SKU, komplexe Katalogattribute und konfigurierbare Produkte sowie volle Kontrolle über Checkout-Logik und Daten. Wenn dein Unternehmen mit angebotsbasierten Preisen, gestaffelten Verträgen oder einem für Shopifys Preisregeln zu unregelmäßigen Katalog arbeitet, passt sich Magento dieser Realität leichter an.
Es gibt dir auch direktere Kontrolle über ERP- und Lagerintegrationen, wenn diese Systeme ungewöhnliche Anforderungen haben, die die API einer verwalteten Plattform nicht abbilden kann.
Gesamtbetriebskosten
Shopifys Kosten bestehen aus Abonnement, App-Gebühren und (je nach Plan) Transaktionsgebühren, ausgeglichen durch geringeren Entwicklungsaufwand. Magento hat keine Plattformgebühr, aber höhere Hosting- und Entwicklungskosten, da du den gesamten Stack besitzt. Was tatsächlich günstiger ist, hängt davon ab, wie viel individuelle Logik deine B2B-Preise und dein Katalog wirklich brauchen — einfache Anforderungen machen Shopify insgesamt günstiger; komplexe Anforderungen können Magentos Entwicklungskosten rechtfertigen, indem sie Workarounds vermeiden.
Eine einfache Entscheidungshilfe
Wenn deine Preis- und Kataloglogik Standard ist und Geschwindigkeit bis zum Launch am wichtigsten ist, wähl Shopify Plus. Wenn du verhandelte Preise, tiefe ERP-Integrationsanforderungen oder eine Katalogkomplexität haben, die nicht in die Regeln einer verwalteten Plattform passt, ist Magento 2 meist die bessere langfristige Wahl. Wie die Antwort auch ausfällt: Shopify-Shop und E-Commerce zeigen, was der Bau selbst umfasst.
Quellen
Die Plattformfunktionen oben stammen aus der aktuellen Dokumentation der jeweiligen Anbieter, geprüft im Juli 2026. Der Kostenvergleich und die Empfehlung sind unsere.
- Shopify — B2B on Shopify Plus ↗
Shopifys eigene Beschreibung des nativen B2B-Funktionsumfangs: Firmenprofile mit mehreren Standorten, kundenspezifische Kataloge und Preislisten, Zahlungsziele und Wholesale-Bestellung im Self-Service.
- Adobe Experience League — Adobe Commerce B2B ↗
Der offizielle B2B-Funktionsumfang für Magento 2 / Adobe Commerce: Firmenkonten mit Rollenhierarchien, geteilte Kataloge, Angebotsverhandlung und Bestellanforderungslisten.
- Adobe Developer — Adobe Commerce GraphQL API ↗
Die API-Oberfläche hinter Magentos ERP-, PIM- und Headless-Integrationen — der praktische Maßstab dafür, wie weit sich sein Datenmodell an ein ungewöhnliches Backoffice anpassen lässt.
- HTTP Archive — Web Almanac 2025, CMS-Kapitel ↗
Unabhängiges Plattform-Tracking: Shopify bei etwa 7,3–7,8 % CMS-Anteil und in den Top 10.000 Sites praktisch nicht vertreten, wo maßgeschneiderte und Enterprise-Stacks dominieren.
— FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wägst du Magento gegen Shopify für deinen B2B-Shop ab?
Nenn uns deinen Katalog und deine Preislogik, und wir geben dir eine klare Empfehlung — nicht die Plattform, die wir zufällig bevorzugen.